SEBASTIAN HORSLEY

Dandy in der Unterwelt
Die unautorisierte Autobiografie

2009/06

2. Auflage
Aus dem Englischen von Andreas L. Hofbauer

430 Seiten
gebunden

978-3-936738-48-3

19.90 EUR (D)
20.50 EUR (A)
33.50 CHF (CH)

DIE SCHÖNE KUNST DES SCHEITERNS

Wegen »moralischer Verkommenheit« durfte Sebastian Horsley nicht mehr in die USA einreisen. In der Tradition des exzentrischen Dandyismus eines Oscar Wilde oder Lord Byron legte Horsley diese schockierende und abgrundtief komische Autobiografie vor.
»Ein Meisterwerk des Abgründigen« hat Bryan Ferry die Lebensgeschichte Sebastian Horsleys genannt. Sie erzählt vom Aufwachsen mit einer alkoholabhängigen Mutter und einem sexüchtigen Vater und von der Suche nach Bedeutung und teuren Anzügen. Horsley, der sich bei seiner spektakulärsten Aktion auf den Philippinen kreuzigen ließ, war Punk, Callboy, Börsenspekulant, Heroin- und Cracksüchtiger. Zu seinen Helden gehörten neben Rimbaud und Johnny Rotten auch Marc Bolan, dessen letzte Platte den Titel ›Dandy in the Underworld‹ trägt.
Ein Buch über das Leben als Inszenierung und kunstvolles Scheitern.
Nachruf auf Sebastian Horsley: der letzte Dandy unserer Zeit!
ttt - titel thesen temperamente, ARD:
http://mediathek.daserste.de

In Memoriam: Sebastian Horsley Hits Berlin, 2009:
http://www.facebook.com


»Je länger Horsley vom Tod spricht, desto besser fühlt es sich an, am Leben zu sein. Entzückender Abend. Die Welt ist schön!« Oliver Fuchs,
DIE ZEIT

»Was für eine bizarre Existenz - und was für ein passend witziges, betörend stilsicheres, hinreißend freches Buch!«
Irene Bazinger, BERLINER ZEITUNG

»Stil ohne Tempolimit: Der britische Künstler Sebastian Horsley reitet pompös und augenzwinkernd auf der Welle der Dekadenzliteratur.«
Jan Wiele, FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG

»Wenn auch nur die Hälfte wahr ist: Dann gnade ihm Gott!« Tobias Becker, KULTUR SPIEGEL

»Der Dandy ist provokant, geistreich, witzig, arrogant, vulgär, pointiert, zynisch, selbstherrlich und vor allem niemals politisch korrekt.«
Max Blosche, DPA

»Mit Brillanz, Bitterkeit und Provokationslust verfasste Autobiografie.« NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

»So widerwärtig wie witzig. Sebastian Horsley liebt Pailletten, Prostituierte und ist stolz drauf, nichts nützliches zu tun.«
Christina Böck, DIE PRESSE - SCHAUFENSTER (A)

»Es ist Horsleys so unfassbar reiche Sprache (Spitzenübersetzung Andreas L. Hofbauer), die einen von der ersten bis zur letzten Seite fesselt: diese Mischung aus Selbstverachtung, bitterem Humor, Obszönität und Arroganz.« Sassan Niasseri, TIP BERLIN

»Die abgefahrenste Lebensbeichte, die seit dem vorletzten Jahrhundert auf britischem Boden abgelegt wurde. Er nimmt kein Blatt vor den Mund: der richtige Humor, um jede Krise zu verdauen.« PLAYBOY

Seine Memoiren sind unbedingt lesenswert – denn »sie handeln davon, wie man im Rettungsboot tanzt. Cha-Cha-Cha!« Verena Lugert, NEON

ÜBERSETZER, Philosoph und Autor Andreas Leopold Hofbauer, geboren 1967 in Wien, lebt in Berlin.
Übersetzungen u.a.: Thomas De Quincy, Slavoj Zizek, Tom McCarthy, Tim & Struppi und das Geheimnis der Literatur, Blumenbar (Herbst 2010);
Veröffentlichungen u.a.: Ablösungsversuche (2001 ), Textile Gestalten; Die Erotik der Stoffberührung (in Vorbereitung).

http://sebastianhorsley.typepad.com