ALEXANDER SCHIMMELBUSCH

Blut im Wasser


2009/09
Roman



128 Seiten
gebunden

978-3-936738-58-2

16.90 EUR (D)
17.40 EUR (A)
28.50 CHF (CH)

»GANZ GROSSE OPER.« Kolja Mensing, FAZ

Pia und Alex gehören einer jungen Erbengeneration an, der ihre Privilegien längst suspekt geworden sind. Die unheilbar kranke Pia findet Hoffnung in der Erinnerung an die lange zurückliegende Liebe zu Alex, während dieser von der Zukunft nichts erwartet und nur noch für den Moment lebt.

In klarer und kalter Sprache erzählt Alexander Schimmelbusch die Geschichte von Pia und Alex, zweier Frankfurter Vorstandskinder, die in ihrer Jugend unzertrennlich waren und sich seit Jahren nicht mehr gesehen haben. Beide leben inzwischen in den luxuriösen amerikanischen Anwesen ihrer verstorbenen Eltern. Alex besucht Empfänge, hat Affären, geht im Schneetreiben spazieren. Pia, die weiß, dass sie den Frühling nicht mehr erleben wird, will ihn wiedersehen. Sie ahnt, dass er sich über die Feiertage nach Montauk zurückgezogen hat, und bricht auf zu einer letzten Reise … Alexander Schimmelbusch seziert ein gesellschaftliches Milieu, das dem Überdruss und der Verachtung nur die Zerstreuung und den verfeinerten Konsum entgegenzusetzen hat. Ein gleichgültiges, von ökonomischen Zwängen befreites Dasein, das erst in der Konfrontation mit seiner Endlichkeit wirklich spürbar wird.
»Das kühle und klare Porträt einer vermögend geborenen Generation, die das Glück mit einem Etikett verwechselt.« Claudia Voigt, DER SPIEGEL

»Die große Leistung Schimmelbuschs ist es, die Ruhe vor dem Sturm so lange hinauszutreiben, dass irgendwann unklar ist, ob diese Ruhe nicht bereits der eigentliche Sturm ist.« Tina Schlegel, ABENDZEITUNG, München

»Das Morbide dieser bankrotten Welt wurde selten so konzentriert dargestellt.« Oliver Jungen, FAZ

»Ein beachtliches Werk: die lakonisch erzählte Geschichte von zwei armen reichen Kindern, die ihr Jetsetleben zwischen Frankfurter Westend, New York und Montauk bis zum bitteren Ende treiben, ist wie die postmoderne Version der Erzählungen von den Schönen und Verdammten, wie sie F. Scott Fitzgerald in den zwanziger Jahren verfasste.« AP – Associated Press

»Alexander Schimmelbuschs Figuren sind späte Nachfahren Werthers.« Uwe Wittstock, DIE WELT

»Wie alle großen Romane schillert ›Blut im Wasser‹, ist mehrdeutig, erzählt eine Romanze, einen Abschied, ätzt mit Gesellschaftskritik, unterhält wie ein Cocktail-Small-Talk mit Anekdotischem, gruselt und verstört mit seinen Vampiranleihen. 130 Seiten hat dieses kleine, unfassbar kluge Buch - damit man es zweimal lesen kann.« Jan Drees, WDR Eins Live

»Wunderschön: wie sich zwei Kinder ineinander verlieben und für eine ganze lange, verzauberte Jugend zusammenfinden. Und meinen, für immer unbesiegbar zu sein.« NEON

»Lesbare Avantgarde«.«ARD Morgenmagazin

»Ein hyperrealistischer Trip ans Ende der Macht – über den eigenen Körper und die eigene Vergangenheit.« Jan Küveler, WELT KOMPAKT

»Und auf einmal wird die Erinnerung an einen alten Upperclass-Roman wach: an den Großen Gatsby. Mit seiner dichten Motivik hat Alexander Schimmelbusch dem Genre die Magie des Erzählens zurückgegeben.« Inge Kutter, DIE ZEIT

»Alexander Schimmelbusch lässt zwei Königskinder des dekadenten Geldadels eiskalt nebeneinander erfrieren.« Almuth Spiegler, DIE PRESSE AM SONNTAG (A)

»Eine Elegie in Weißgold, ein todtrauriges Duett, mit einem Finale, dass die beiden Wohlstandskinder den großen Liebespaaren der Weltliteratur an die Seite stellt.« Oliver Jungen, WDR 3

»Großartig konstruiert!« Inge Kutter, ZEIT CAMPUS

»Dekadenz an der Grenze zum Wahnsinn.« Max Scharnigg, JETZT.DE

»Der Autor nimmt mit kühler Präzision und in dichten Erzählbildern den verzweifelten Lebenskampf um eine raison d'être unter die Lupe. In einer geschmeidig-eleganten Sprache.« Lerke von Saalfeld, BÜCHERMARKT IM DEUTSCHLANDFUNK

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