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Slumberland 2009/10 Roman Bloomsbury USA, New York 2008 Aus dem Amerikanischen von Robin Detje 319 Seiten gebunden 978-3-936738-60-5 19.90 EUR (D)
| »Ein zauberhaft verpeilter polyrhythmischer
Mauerfall-DDR-Free-Jazz-HipHop-Roman.« Jens Balzer, BERLINER ZEITUNG
Berlin, 1989. DJ Darky geht ins Solarium und erklärt das Ende der Blackness – obwohl er mit unzähligen rassistischen Projektionen konfrontiert wird. »Slumberland« ist ein furioser, gnadenlos komischer Roman und eine Liebeserklärung an die Musik und ihre vereinigende Kraft. |
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| DJ Darky hat ein phonographisches Gedächtnis. Nachdem er in Los Angeles den perfekten Beat kreiert hat, begibt er sich auf die Spuren des legendären, in Ostdeutschland abgetauchten Jazz-Avantgardisten Charles Stone, genannt Schwa, seinem musikalischen und spirituellen Doppelgänger. Die Suche führt ihn nach Berlin zur Zeit des Mauerfalls, wo er eine Stelle als Jukebox-Sommelier in der Bar »Slumberland« antritt. Er entdeckt seine sexuelle Macht, lernt den Musikgeschmack eines Neonazis kennen und vergleicht die Situation der Ostdeutschen nach der Wiedervereinigung mit der der Afroamerikaner nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Paul Beatty spielt virtuos mit den Verhältnissen zwischen den Geschlechtern, zwischen Schwarz und Weiß, Ost und West, Jazz und Techno, und mischt daraus einen mitreißenden neuen Sound.
Übersetzer ROBIN DETJE, geboren1964 in Lübeck, lebt in Berlin. Er hat unter anderem Kiran Desai, Gary Shteyngart, Will Self, Willy Vlautin und (mit Bettina Abarbanell) Denis Johnson übersetzt und arbeitet als Teil der Gruppe »bösediva« an Theaterprojekten. |
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| »Respektlosigkeit gemischt mit Hochkultur und Straßenjargon.« Jonathan Fischer, SÜDDEUTSCHE ZEITUNG
»Paul Beatty, der aus intertextuellen Bezügen, Kalauern und Metaphern einen ganz eigenen Sprachsound entwickelt hat, wirft einen originellen Blick auf die Umbruchzeit in der ehemaligen Frontstadt.« Ralph Gerstenberg, TIP BERLIN »Er steckt sie locker in die Tasche, die ganze Ahnengalerie der Beat-Literatur mit einem Sprachwitz, der mal kaum wahrnehmbar durch die Hintertür kommt, im nächsten Moment jedoch schon wieder mit dem dicksten Holzhammer verabreicht wird.« Carsten Beckmann, OBERHESSISCHE PRESSE »Wahrlich schwarzer Humor.« Michael Zirnstein, SZ EXTRA »Ein Bravourstück über Schwarz und Weiß, Ost und West.« JUNAT DÌAZ »Eine ätzende Satire, die jeden trifft: Schwarze genauso wie Weiße.« LOS ANGELES TIMES »Zweifellos ein begnadeter Autor.« THE TIMES »Verblüffend originell und unglaublich komisch.« THE GUARDIAN »Ein verdammt guter Schreiber. Den sollte man im Auge behalten.« NEW YORK TIMES »Die unterhaltsamste Lektüre des Jahres.« SUNDAY TELEGRAPH http://www.zehnseiten.de http://www.podcast.de/podcasts/ |
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